| |
|

|
Bauen
nach MINERGIE
Bewusst
Bauen
Auch heute
noch besteht oft das Vorurteil, dass man umweltfreundliches Bauen mit
Einbussen an der Wohnqualität bezahlen muss. Dabei hat sich inzwischen
ein Baustandart entwickelt, der effiziente Energieanwendung und Senkung
der Umweltbelastung sogar mit einer Verbesserung der Lebensqualität
verbindet: Die MINERGIE-Technik. Nachhaltiges Bauen erfüllt
wirtschaftliche, ökologische und qualitative Anforderungen in einem
harmonischen Zusammenspiel. Damit bietet es eine gute Werterhaltung der
Liegenschaft, oft sogar eine Wertsteigerung
- Die Filter in
der Komfortlüftung garantieren guten Schutz vor Pollen und Staub.
- Feuchtigkeit im Badezimmer/Dusche wird auch bei geschlossenen Fenstern
optimal abgeführt.
Neben diesen vielfältigen Nutzen leisten Minergie – Bauten auch einen
wichtigen volkswirtschaftlichen Beitrag. Die Qualitätssteigerung der
Bausubstanz bewirkt eine erhöhte Wertschöpfung in der Schweiz. Und sie
sichert dem Bauherr eine hohe Werterhaltung seiner Investition.
Voraussetzungen
für MINERGIE - Bauten
Für die
Komfortsteigerung bei gleichzeitiger Senkung des Energiebedarfs müssen
verschiedene Voraussetzungen erfüllt sein. Die wichtigsten vier sind:
- Eine Dichte Gebäudehülle, damit auch bei Wind keine kalte Luft ins Gebäude
dringt.
- Eine dicke Wärmedämmung, damit die Wärme im Winter nicht durch die Wände,
Dach und Fenster verloren geht und im Sommer nicht hereindrückt.
- Eine Komfortlüftung
(mechanische Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung), damit die Vorteile
von Dichtheit
und Wärmedämmung nicht beim Lüften mit geöffneten Fenstern verloren
gehen.
- Maximaler Energieverbrauch von 4 Liter Öl p.a.m2EBF.
Bei Minergie wird das Ziel mit der gewichteten Energiekennzahl definiert.
Die Mittel, um dies zu erreichen, sind vielfältig und bieten größten
Gestaltungsfreiraum. Insbesondere können auch bei der Wahl vom Energieträger
für Heizung und Warmwasser verschiedene System angewendet werden die bei
der Berechnung unterschiedlich gewichtet werden. Die Mehrinvestition
sollte 10% nicht übersteigen.
Um das für ein MINERGIE – Zertifikat zu beantragen, müssen die Pläne
des Architekten und der Nachweis mit den dazugehörigen Berechnungen
bereits während der Planungsphase bei der Energiefachstelle eingereicht
werden. Diese erstellt nach einer Prüfung des MINERGIE – Zertifikat
aus.
Die
finanzielle Seite
Die
Mehrkosten für ein MINERGIE Gebäude (heute durchschnittlich 5%) können
längerfristig mehr als kompensiert werden. Einerseits bieten diese
Liegenschaften nämlich eine überdurchschnittliche Werterhaltung bzw.
sogar eine Wertsteigerung. Anderseits lässt sich der Energieverbrauch
gegenüber herkömmlichen Bauten um mehr als 50% verringern. Und was
sowieso unbezahlbar ist: die Wohn-, Arbeits- und Lebensqualität wird auf
verschiedenen Ebenen markant erhöht.
|
|

|
MINERGIE-P
In der zweiten Jahreshälfte 2002 wurde MINERGIE-P, die offizielle Bezeichnung für den Passivhaus-Standard, unter der Marke MINERGIE umgesetzt. Während der MINERGIE-Standard wie bisher auf eine Breitenwirkung abzielt, strebt der neue Standard MINERGIE-P als Nischenprodukt einen nach tieferem Energieverbrauch an. Der Standard MINERGIE-P stellt hohe Anforderungen an das Komfortangebot, die Wirtschaftlichkeit und die Ästhetik. Zum erforderlichen Komfort gehört auch die gute und einfache Bedienbarkeit des Gebäudes und der technischen Einrichtungen.
Minergie
Fachpartner
Seit
der Einführung des Minergie Standart befassen wir uns intensiv mit dieser
Gebäudetechnik. Die Philosophie deckt sich mit unserer Denkweise was
modernes und zukunftgerichtetes Bauen betrifft. Für uns ist es deshalb
selbstverständlich, dass wir nach Möglichkeit in den ersten Gesprächen
dem Bauherren Minergie erläutern. Bereits wurden durch uns erste Objekte
realisiert. Wir sind als Minergie Fachpartner anerkannt.
Mehr
über Minergie

|
|